Einführung in die Dogmatik des Unternehmenskaufs

Matthias Töke

Unternehmenszusammenschlüsse nehmen eine herausragende Stellung in der Beratungspraxis von wirtschaftsrechtlichen Grosskanzleien ein. Dieses allgemein als Mergers & Acquisitions bezeichnete Tätigkeitsfeld erfordert von den Beratern neben einer praktischen Ausbildung "on the job" ein äußerst fundiertes und insbesondere breit angelegtes rechtswissenschaftliches Fundament sowie eine gewisse Offenheit und Neugier für eine fortwährende interdisziplinäre Weiterbildung, insbesondere auch auf wirtschaftswissenschaftlichem Gebiet.

Am Beispiel eines Unternehmenskaufs soll der Beitrag zeigen, dass der anspruchsvollsten Transaktion im Rahmen von M&A schon die frühe universitäre Ausbildung der an dieser Transaktion beteiligten Berater immanent ist.

Die Untersuchung orientiert sich an dem gewöhnlichen Verlauf eines Unternehmenskaufs. Beginnend mit der Aufnahme von Verhandlungen mit den dazugehörigen Aufklärungspflichten, der Unterzeichnung des sog. Letter of Intent und dessen Rechtsnatur, der Durchführung einer Due Diligence mit einer Auswahl der dieser innewohnenden zahlreichen juristischen Problemen bis hin zu Fragen der Vertragsgestaltung und der Gewährleistung für Mängel des Unternehmens sowie dessen Integration in das erwerbende Unternehmen.

Ziel des Beitrags ist es, dem Leser den Verlauf eines Unternehmenskaufs nahezubringen und die einer solchen Transaktion begegnenden Rechtsfragen aufzuzeigen.

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